Sabinas Blog

Es herrscht Aufbruch Stimmung


Nach nunmehr 18 Monaten durch die Corona Krise bedingten Stillstand zeigt sich nun endlich ein Silberstreifen am Horizont. Marokko will ab dem 15.06.21 den Flugverkehr wieder ermöglichen und auch wieder Touristen ins Land lassen. Noch ist das Reisen mühsam, mit vielen Fragen, Bürokratie und Aufwand verbunden. Aber es ist ein Anfang und lässt hoffen. Mir ist klar, dass viele von Euch noch zögern zu kommen, zu groß ist die Angst wieder irgendwo durch Grenzschließungen zu stranden. Das ist verständlich, doch dieses Mal sollte die Öffnung von Dauer sein, sind wir alle doch durch die Impfungen ein Stück weiter im Kampf gegen das Virus, als noch im letzten Jahr. 

Marrakech braucht Touristen, wie keine andere Stadt wurde es hart von der Krise getroffen. Zu lange war es still in den Gassen, zu lange kein abendliches Fest auf dem Djama El Fna. In den letzten Tagen ist zu beobachten, wie die ersten Schausteller zurückkehren auf den Platz der Gehängten, in den Hotels und Riads wird entstaubt und Alles vorbereitet. Hoffnung hängt in der Luft. 

Auch wir renovieren unser Hotel gerade für Euch, und hoffen in den nächsten Wochen wieder Gäste begrüßen zu dürfen.

Auch die ersten Events sind geplant, so findet vom 18.-22. Oktober unser Modelshooting mit dem Deutschen Fotografen Bjoern Kesting statt. Falls ihr Lust habt professionelle Fotos von Euch in exotischer Kulisse zu erhalten, seid ihr hier richtig. Informationen zur Reise findet ihr HIER. Am besten ihr fragt schon einmal eine Freundin und kommt direkt zusammen.


Ich freue mich auf alle Fälle schon auf Euch, ihr seid herzlich willkommen, und wir geben unser Bestes Euren Aufenthalt in Marrakech zu etwas Besonderem zu machen.

MERHABA,

 

Eure Sabina

 

 

im Land unterwegs

 

 

auch in Marokko herrscht weiterhin Stillstand, aber wir haben das Privileg uns doch recht gut in diesem wunderschönen Land bewegen zu können. Also nutzten wir die Zeit, und waren ein par Tage unterwegs. Durch dicke Wolken ging es über den Hohen Atlas und den Tichka Pass Richtung Süden. Auf der Strecke Baustellen ohne Ende, aber viel weniger LKW Verkehr als sonst und natürlich keine Touristentransporte, somit recht freie Fahrt. Unser Ziel war die auberge" Caravane Rose du Sable" von Karla und Brahim Ahansal, Ausgangspunkt für individuelle Reisen in die Wüste. Das Camp liegt in Ouled Driss, kurz vor M´Hamid. Natürlich waren wir eine Nacht in der Wüste. Weit und breit keine Menschenseele, endlose Landschaft und Ruhe. Grandios, ein Erlebnis, welches einen nie wieder los lässt. Gerne wären wir noch etwas geblieben, aber für uns ging es weiter durch endlose marokkanische Landschaften, Bergketten am Wegesrand, vereinzelte Dünen, dann Oasen, bis zur kleinen Ortschaft Tissint, die durch einen Meteoritensturz im Juli 2011 bekannt wurde. Ansonsten gibt es hier bizarre Gesteinsformationen und eine grüne Oase. Das nächste Ziel sollte der Atlantik sein. Über Tata, Guelmim erreichten wir die Stadt Tan-Tan. Endlich nach der heissen Wüste, eine frische Brise Atlantikluft. Von dort folgten wir dem Küstenverlauf bis Layoun, Richtung Westsahara. Auch hier bestechende Landschaften, Flüsse die vom Meer in die Sanddünen fliessen, Flamingos im Naturpark Khenifiss, auch hier kaum Menschen nur der Geruch des Salzwassers in der Luft. In der Nähe befindet sich auch das sogenannte "Devilshole" ein natürliches Loch, welches die Natur in die Klippen gefräst hat. An dieser Stelle mussten wir leider umdrehen, und die Reise zurück nach Marrakech antreten. Natürlich nicht ohne im Küstenort Mirleft nochmals eine Pause einzulegen. Hier reihen sich unendlich viele einsame Strände aneinander, für mich ist dieses Teilstück zwischen Sidi Infi und Aglou eine der schönsten Strecken an der marokkanischen Atlantikküste.

Der bekannteste Strand in dieser Region ist wohl der Strand von Legzira mit seinem Felsentor. Hier gab es ursprünglich zwei Tore, aber der Atlantik hat sich das eine wieder zurück geholt. Wir sind in 6 Tagen 2000km durch Süd Marokko gefahren, sicherlich hätte es noch das Ein oder Andere zu Entdecken gegeben. Ich freue mich schon auf die nächste Tour, vielleicht nach dem Fasten Monat Ramadan.

 

 

Eure Sabina

 

 


Warten, warten und wieder warten....

 

 

sicher haben Viele von Euch geplant dieses Frühjahr endlich wieder nach Marokko zu reisen. In den letzten Monaten war es ja durchaus möglich mit Hotel Reservierung und Test ins Land einzureisen, und endlich wieder selbst einzutauchen in die Magie Marokkos, Freunde und Familie vor Ort wieder zu sehen. Die Lage in Marokko ist recht entspannt, und bis 20:00 am Abend sind Geschäfte, Cafés und Restaurants offen. Endlich wieder in der Sonne sitzen, einen Nous-Nous trinken und das Leben geniessen.

Nun kam es ja erneut zu Grenzschliessungen und Einstellung des Flugverkehrs mit einigen Ländern, unter Anderen auch Deutschland. Das hat sicher Viele von Euch hart getroffen, auch für uns, die wir in der roten Stadt so sehr auf Touristen angewiesen sind, ein herber Rückschlag. Aber wir hoffen weiter, bleiben optimistisch und hoffen Euch bald wieder bei uns zu haben. Dann kann die tägliche Party auf dem Djama El Fna endlich wieder in vollem Umfang stattfinden. Bis dahin könnt ihr Euch die Zeit vielleicht verkürzen und ein wenig Marokko feeling in Eure Wohnungen holen. Bleibt gesund, bis bald inchallah!

Eure Sabina

 

 


Arganöl, das flüssige Gold Marokkos

 

 ich werde immer wieder gefragt, weshalb Arganöl zu den wertvollsten und teuersten Ölen der Welt gehört. Zum Einen lässt sich dies dadurch erklären, dass es nur sehr wenige Gebiete in der Welt gibt, in dem der Arganbaum gedeiht, was in Marokko in Gebiet zwischen Essaouira und Agadir der Fall ist. Zum Anderen hat sich inzwischen  herumgesprochen wieviele positive Auswirkungen das Öl auf die Gesundheit und den Körper des Menschen hat. Dementsprechend groß ist die Nachfrage, und es wird weniger Öl produziert, als weltweit angefragt wird. Hierdurch ist der hohe Preis zu erklären.

Arganbäume gibt es schon sei 25 Millionen von Jahren, und seit jeher ist die positive Wirkung auf den gesamten Körper bei den marokkanischen Berbern bekannt. Arganöl

beinhaltet fast 80 Prozent ungesättigter Fettsäuren, was sich positiv auf Haut und Haare auswirkt. Im Körper unterstützt das Öl zahlreiche Organe und mindert Entzündungen.

Die Frucht des Arganbaums ist für den Menschen ungenießbar , aber eine Delikatesse für die Ziegen. Für das Öl wird nur der Kern der Frucht genutzt, aus ihm wird das Öl gewonnen. Der typisch nussige Geschmack entsteht durch das Rösten der Kerne. Die Kerne für das kosmetische Öl werden hingegen nicht geröstet, somit ist der Geruch nicht so intensiv, und es können andere ätherische Öle für den Duft z.B für Massageöl hinzugefügt werden.

 

 

 


Unser Olivenöl

Momentan ist Olivenernte in Marokko, Die Früchte werden liebevoll per Hand geerntet. Sowohl die grüne, als auch die schwarze Olive stammt vom gleichen Baum. Auch unreif, also grün können Oliven bereits geerntet werden und sind in Salzlauge eingelegt genießbar. Reif ist eine Olive wenn sie schwarz ist. Oliven enthalten eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen  ungesättigten Fettsäuren. Schwarze Oliven enthalten mehr Kalorien als Grüne. Beim Kochen sollte man das Olivenöl nicht zu stark erhitzen, um die Inhaltsstoffe zu erhalten. Olivenöl ist ein sehr gesundes Öl, es wird auch in der Kosmetik Industrie verwendet, wo seine positive Wirkung auf unsere Haut genutzt wird. Einen Teil der Oliven lassen wir nicht pressen, sondern legen sie in Salzlauge ein, um sie später in Kräutern und Gewürzen zu marinieren.

Marokkanisches Olivenöl zeichnet sich durch einen sehr kräftigen und fruchtigen Geschmack aus. Auf dem Land ist es üblich morgens mit frischem Fladenbrot, Olivenöl und einem Glas Pfefferminztee zu frühstücken. So gestärkt sind die Bauern bereit für den Tag.

Wir sind gespannt auf die Ernte 2020.


Ras El Hanout, der Alleskönner

Rs El Hanout bedeutet "Kopf des Geschäfts", jeder Händler variiert hier ein wenig in der Zusammensetzung der 35 Gewürze, die hier gemischt werden.

Dass das Gewürz perfekt zu Fleisch, Huhn und Gemüse passt, wissen inzwischen die Meisten, aber habt ihr schon einmal ein wenig Davon in Euren Kaffee gerührt? Durch Kardamom und Anis in der Mischung entsteht hier ein ganz  besonderer Geschmack im Kaffee.

Hier noch ein ganz anderes Rezept, welches ganz gut in die Winterzeit passt.

 

Mandeln mit Ras El Hanout und Harissa

1 EL Butter, 2 EL Rohrzucker, 1 EL Honig, unter Rühren schmelzen. 1 TL Harissa, 1/2 TL Ras El Hanout und 2 Prisen grobes Meersalz und 300g Mandeln unterrühren. Auf einem Backblech bei 180 Grad ca. 15 Minuten in den Backofen, zwischendurch gut durchmischen, dann genießen.

 

Viel Spaß beim ausprobieren!


Wie alles begann...

Seit Jahren wurden wir immer wieder im Bekanntenkreis gefragt, ob wir Dieses oder Jenes aus Marrakech mitbringen können, wenn wir wieder nach Deutschland kommen. Viele unserer Freunde kennen Marrakech von eigenen Reisen dorthin und fast Jeder hat ein Lieblingsprodukt, welches man auch gerne in Deutschland regelmäßig beziehen würde. Besonders jetzt, wo das Reisen so schwierig ist, sollt ihr nicht auf Eure marokkanischen Lieblingsprodukte verzichten müssen, Wir fangen mit Produkten an, von Denen wir wissen, dass ihr sie mögt, aber wir würden gerne im Laufe der Zeit unser Angebot vergrößern, und würden gerne wissen, was ihr Euch wünscht. Ich freue mich schon auf Eure Anregungen, gerne per eMail:

Eure Sabina